

Viele Patient:innen klagen über Kribbeln, Taubheitsgefühle oder brennende Schmerzen in den Füßen. Häufig steckt eine Polyneuropathie dahinter – eine Erkrankung der Nerven, die besonders oft bei Diabetes, Alkoholmissbrauch oder Vitaminmangel auftritt.
Die Folgen für die Füße sind gravierend: Da Schmerzen oder Druckstellen nicht mehr richtig wahrgenommen werden, entstehen unbemerkt Wunden, Verletzungen und Infektionen.
💡 Wichtig: Je früher die Pflege angepasst wird, desto besser lassen sich Spätfolgen verhindern.
Was ist eine Polyneuropathie?
Unter Polyneuropathie versteht man eine Schädigung mehrerer peripherer Nerven. Besonders betroffen sind Hände und Füße, da sie am weitesten vom Rückenmark entfernt sind.
Typische Symptome in den Füßen:
Die häufigsten Auslöser sind:
Nachzulesen: Deutsche Diabetes Gesellschaft – Polyneuropathie
Warum sind gerade die Füße bei Polyneuropathie so gefährdet?
Polyneuropathie-Fußpflege – warum regelmäßige Fußpflege so wichtig ist:
Tipps für die tägliche Fußpflege bei Polyneuropathie:
Wann sollte man zum Arzt?
Häufige Fragen zur Polyneuropathie-Fußpflege
1. Kann regelmäßige Fußpflege bei Polyneuropathie helfen?
Ja – regelmäßige Behandlungen verhindern Verletzungen und sichern die Fußgesundheit.
2. Wie oft sollte man bei Polyneuropathie zur Fußpflege gehen?
Mindestens alle 4–6 Wochen, bei erhöhtem Risiko öfter.
3. Welche Schuhe sind geeignet?
Weite, weiche Schuhe mit nahtlosem Innenfutter. Am besten vom Orthopädieschuhmacher angepasst.
4. Sind kalte Füße ein Symptom von Polyneuropathie?
Ja, häufig treten kalte oder taube Füße durch Nervenschäden oder Durchblutungsstörungen auf.
Fazit
Polyneuropathie-Fußpflege ist entscheidend, um Spätfolgen wie Wunden, Infektionen oder sogar Amputationen zu verhindern. Regelmäßige Fußpflege hilft, die Füße gesund zu halten und Risiken rechtzeitig zu erkennen.